Spinnenbekämpfung – wenn aus einzelnen Spinnen eine Plage wird
Eine Spinnenbekämpfung ist sinnvoll, wenn Spinnen sich in Keller, Garage, Dachboden oder an der Fassade stark vermehren. Sie kostet bei uns ab 89 €. Wir entfernen Netze und Eigelege, behandeln Rückzugsorte und suchen die eigentliche Ursache – meist ein reiches Insektenangebot oder offene Zugänge. Hochsaison ist von August bis Oktober.

Wann aus Spinnen ein Problem wird
Ein paar Spinnen im Haus sind normal und sogar nützlich. Handlungsbedarf besteht, wenn Sie Folgendes beobachten:
- Dichte Netze in Kellerecken, an Fenstern oder unter Dachüberständen, die schnell nachwachsen
- Weiße, watteartige Eikokons an Decken, Balken oder hinter Möbeln
- Viele große Spinnen im Herbst, vor allem nachts im Wohnzimmer oder Bad
- Verschmutzte Fassade, Fensterrahmen und Außenlampen durch Netze und Kot
- Gleichzeitig viele andere Insekten – Spinnen folgen ihrer Beute
- Ein Biss mit Rötung und Schwellung nach Kontakt mit einer großen Spinne
Warum im Herbst plötzlich so viele Spinnen im Haus sind
Ab Ende August sind vor allem die Männchen der Hauswinkelspinne unterwegs, um Weibchen zu suchen. Sie laufen dabei durch Wohnräume, fallen in Badewannen und wirken größer und zahlreicher als sonst. Dazu kommen Spinnen, die vor der Kälte in Keller und Garagen ziehen. Das ist natürlich – aber wenn Netze und Kokons überhandnehmen, lohnt sich eine gezielte Spinnenbekämpfung.
Die Ursache: Licht, Beute und offene Wege
Spinnen gehen dorthin, wo sie Beute finden. Außenlampen ziehen nachts Mücken und Falter an, Spinnen bauen ihre Netze genau dort. Feuchte Keller bieten Asseln und Silberfischchen, von denen sich Spinnen ernähren. Wer nur die Spinnen entfernt, hat sie bald wieder. Darum prüfen wir immer auch, ob ein anderer Befall dahintersteckt, etwa mit Silberfischchen oder Kellerasseln.
Spalten an Fenstern, offene Lüftungsöffnungen und undichte Kellertüren sind die Wege ins Haus. Insektenschutzgitter und Dichtungen helfen dauerhaft.
Nosferatu-Spinne: kein Grund zur Panik
Die Nosferatu-Spinne hat sich in den letzten Jahren in vielen Teilen Deutschlands ausgebreitet. Sie ist groß, baut kein Netz und kann mit ihren Kieferklauen menschliche Haut durchdringen. Ein Biss ist meist vergleichbar mit einem Wespenstich. Wer allergisch reagiert oder starke Beschwerden hat, sollte ärztlichen Rat einholen. Einzelne Tiere fangen Sie am besten mit Glas und Karte und setzen sie draußen aus.
So läuft die Spinnenbekämpfung bei uns ab
Vom Anruf bis zur Kontrolle: Sie wissen bei jedem Schritt, was passiert und was es kostet.
Begehung
Wir finden Netze, Kokons und Rückzugsorte und prüfen, welche Insekten die Spinnen anziehen.
Entfernen
Netze und Eigelege werden abgesaugt – auch an schwer erreichbaren Stellen an Fassade und Decke.
Gezielte Behandlung
Rückzugsorte, Fensterrahmen und Außenwände behandeln wir punktuell, nicht flächig.
Vorbeugen
Hinweise zu Beleuchtung, Abdichtung und Insektenschutz, damit die Spinnen nicht zurückkommen.
Was Sie selbst tun können – und was besser nicht
Bis wir da sind, können Sie einiges richtig machen. Manche gut gemeinten Maßnahmen verschlimmern das Problem dagegen.
Das hilft
- Netze und Kokons regelmäßig mit dem Staubsauger entfernen
- Außenlampen mit warmweißem Licht oder Bewegungsmelder nutzen
- Insektenschutzgitter an Keller- und Schlafzimmerfenstern anbringen
- Keller regelmäßig lüften und Kartons vom Boden fernhalten
- Einzelne Spinnen mit Glas und Karte nach draußen bringen
Lieber nicht
- Spinnen mit Insektenspray im ganzen Raum besprühen
- Netze nur abwischen, aber Kokons hängen lassen
- Große Spinnen mit bloßer Hand greifen
- Außenbeleuchtung die ganze Nacht brennen lassen
Was kostet die Spinnenbekämpfung?
Die Spinnenbekämpfung beginnt bei uns ab 89 €. Enthalten sind die Begehung, das Entfernen von Netzen und Eigelegen und die gezielte Behandlung der Rückzugsorte. Hohe Fassaden, große Lager oder Hallen brauchen mehr Zeit und Technik – den Preis nennen wir Ihnen vor Beginn.
Häufige Fragen zur Spinnenbekämpfung
Ihre Frage fehlt? Rufen Sie an – die Antwort bekommen Sie sofort am Telefon.
Sind Spinnen in Deutschland gefährlich?
Die allermeisten heimischen Spinnen sind harmlos, weil ihre Kieferklauen die menschliche Haut nicht durchdringen. Einige Arten wie die Nosferatu-Spinne oder der Ammen-Dornfinger können beißen; das ist schmerzhaft, aber in der Regel nicht gefährlich.
Warum kommen im Herbst so viele Spinnen ins Haus?
Im Spätsommer und Herbst suchen die Männchen der Hauswinkelspinne nach Weibchen. Außerdem ziehen sich viele Spinnen vor der Kälte in geschützte Räume zurück. Darum wirkt die Zahl plötzlich viel höher.
Hilft Pfefferminzöl gegen Spinnen?
Gerüche wie Pfefferminze können Spinnen kurzfristig fernhalten, lösen aber das Problem nicht. Solange Beute vorhanden ist und Zugänge offen sind, kommen die Tiere wieder.
Kann man Spinnen dauerhaft loswerden?
Ganz ohne Spinnen ist kein Haus. Mit weniger Beuteinsekten, abgedichteten Zugängen und regelmäßigem Entfernen der Netze bleibt die Zahl aber dauerhaft gering.
Spinnen? Wir sind meist in 20–40 Minuten da.
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